Wege zum ersten KI-unterstützten Social-Media-Posting
Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Zukunftsthema mehr. KI ist mitten im Arbeitsalltag eines Zahnarztes angekommen. Das Ziel vieler Praxen ist es, ihren Workflow im Umgang mit Patientinnen und Patienten zu digitalisieren, Behandlungsschritte durch fortschritliche Diagnostik sicherer zu machen sowie die Produktivität zu steigern. Dabei ist der Einsatz von KI eine große Hilfe.
In den letzten Monaten habe ich mich intensiv mit Künstlicher Intelligenz im beruflichen Alltag beschäftigt. Gerade im Social-Media-Marketing ist KI für mich inzwischen ein fester Bestandteil: Ich erstelle Beitragsideen mit ChatGPT, strukturiere Redaktionspläne effizienter und optimiere Social-Media-Postings in der Gestaltung. Dabei wurde mir klar, welches Potenzial Künstliche Intelligenz für Zahnarztpraxen mit sich bringt: weniger Zeitaufwand, mehr Struktur und deutlich weniger Stress bei der Content-Erstellung.

Inhaltsverzeichnis:
- Einsatzmöglichkeiten von KI im Social-Media-Marketing
- KI-Tools für Social Media in der Zahnarztpraxis
- Praxisbeispiel: Erster Social Media Post mit KI
- Typische Gefahren beim Einsatz von KI im Praxisalltag
- Starthilfe: Social Media Mentoring mit KI-Modul
Was bedeutet Social Media Marketing mit KI überhaupt?
KI ist kein Roboter, sondern ein intelligentes Assistenz-Tool. Du gibst einen klaren Arbeitsauftrag, den Marketer als Prompt bezeichnen. Das kann zum Beispiel sein: „Schreib mir eine Instagram-Caption zu Zahnfleischgesundheit“. Daraufhin bietet Ihnen das KI-System einen Textvorschlag für einen Instagram Beitrag.
Wichtig: Nehmen Sie nicht das erste Ergebnis, sondern verbessern Sie den Text durch Detailfragen an die KI. Zudem müssen die Inhalte mit Ihrem zahnmedizinischen Wissen abgeglichen werden, da ChatGPT ein Hang zum Fantasieren mit sich bringt.
Warum Social Media Marketing mit KI für Zahnarztpraxen Sinn ergibt
Egal ob Instagram, Facebook oder TikTok, soziale Netzwerke sind für Zahnärzte eine Chance, ihre Arbeit authentisch zu zeigen. Doch der Aufwand ist nicht wenig: Themen finden, Texte schreiben, Bild- und Videomaterial erstellen – Das kostet Zeit und manchmal Nerven.
Social Media scheitert in vielen Praxen nicht am Willen, sondern an den Rahmenbedingungen: wenig Zeit, wechselnde Zuständigkeiten und der Anspruch, fachlich korrekt zu kommunizieren.
KI setzt genau hier an. Künstliche Intelligenz kann im Social-Media-Marketing entlasten, weil sie:
- Posting-Ideen generiert
- Textvorschläge formuliert, die verständlich und patientenorientiert sind
- Struktur für Redaktionspläne liefert
- Beiträge textet, die dem Social-Media-Algorithmus gefallen
Dafür braucht es kein Marketing-Studium, sondern nur das Wissen, wie richtige Prompts erstellt werden. Zahnmedizinischen Fachangestellten und Praxismanagerinnen bringe ich dies unter anderem in meinem Reels- und Storyworkshop bei.
3 leicht verwendbare KI-Tools für Ihren Praxisalltag
- ChatGPT für Struktur und Texte: Die künstliche Intelligenz von OpenAI bewahrt Ihre Zahnmedizinische Fachangestellte vor Ideenlosigkeit, in dem sie erste Postingideen und Textformulierungen liefert.
- Perplexity zu Faktensammlungen & Recherche: Medizinische Themen unterliegen einem hohen Qualitätsanspruch. Um das Fachwissen Ihrer ZFA zu erweitern, bietet das KI-Tool Perplexity eine gute Recherchemöglichkeit – inklusive Quellenangaben.
- Canva AI für Designs & Grafiken: Canva bietet neben einer großen Bilddatenbank auch eine bildgebende KI-Funktion, mit der Sie Grafiken komplett neu erstellen können. Einmal erstellte Vorlagen lassen sich immer wieder verwenden. Das spart Zeit und sorgt für einen einheitlichen Auftritt.

Praxisbeispiel: KI-Prompt für Ihren nächsten Social-Media-Beitrag
Das fiktive Beispiel der Zahnmedizinischen Fachangestellten Anna zeigt, wo zu Beginn die Schwierigkeit im Umgang mit KI-Systemen liegt: Sie startet mit einer zu vagen Anweisung und ist dann enttäuscht vom Ergebnis.
ZFA Anna öffnet das KI-Tool Perplexity, tippt „Social Media Beitrag zu empfindliche Zähne im Winter“ ein und erhält mehrere Beitragsideen. Trotzdem ist sie unsicher, wie sie weitermachen soll und welche Aufgabenstellung (Prompt) ihr nur am besten hilft. Dabei reicht oft eine einfache Struktur:
- Welche Rolle soll die KI einnehmen?
- Wer soll den Social Media Beitrag lesen?
- Wie soll das Endergebnis aussehen?
Mit dieser Klarheit wird KI ein echtes Arbeitswerkzeug für das Social-Media-Marketing in der Zahnarztpraxis.
Praktische Prompt-Vorlage für den Start
Besser wäre es, wenn die Zahnmedizinische Fachangestellte solch eine Arbeitsanweisung an die KI gibt: “Ich arbeite in einer Zahnarztpraxis und möchte einen Social-Media-Beitrag erstellen. Das Thema lautet: „Empfindliche Zähne im Winter“. Bitte gib mir 5 konkrete Content-Ideen. Wähle die beste aus und schreibe eine Instagram-Caption mit Hook, kurzer Erklärung und Call-to-Action. Der Stil soll freundlich, verständlich und patientenorientiert sein.”
Für einen ersten Textentwurf bekommt sie gut verwertbare Ergebnisse.

Typische Fehler beim Einsatz von KI und wie Sie diese vermeiden
Der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Social-Media-Marketing sollte niemals Ihre Zahnmedizinische Expertise ersetzen! Aus diesem Grund ist das reine Kopieren von Beitragstexten auch ein absolutes No-go. Nachfolgend liste ich drei typische Fehler auf, die im Umgang mit KI-Tools auftreten:
- Medizinische Falschaussagen: Zahnmedizinisches Personal bleibt der Experte bei der Content-Erstellung, auch wenn die Künstliche Intelligenz allerhand Wissen vorgibt. Lesen Sie jeden Beitrag kritisch durch und korrigieren Sie ggf. Falschaussagen im Text.
- Datenschutz & sensible Inhalte: Die Versuchung ist groß, direkt mit echten Patientendaten (Name, Befund, Bild) zu arbeiten, um die Nacharbeit zu reduzieren. Mit diesem Vorgehen riskieren Sie jedoch datenschutzrechtliche Konsequenzen. Eine KI arbeitet mit diesen Daten für weitere Anwender und bringt sensible Daten dorthin, wo sie nicht hingehört.
- Unpassender Sprachstil: Oftmals klingen Texte von einer künstlichen Intelligenz im ersten Schritt zu werblich oder unemotional. Zahnmediziner haben täglich jedoch mit Menschen zu tun und pflegen ihren eigenen Sprachstil für die Patientenbindung. Am authentischsten wirkt Social-Media-Content, wenn er eine persönliche Note trägt. Passen Sie den Ton Ihrer Postings daher an Ihre Praxis-Sprache an.
Social Media Mentoring – inklusive KI-Modul
Wenn Sie tiefer in das Social-Media-Marketing mit KI einsteigen wollen, empfehle ich mein Social Media Mentoring mit KI-Support.
Extra Angebot im Januar 2026: Wer bis zum 31. Januar 2026 das Mentoring bei mir bucht, erhält das KI-Modul gratis dazu!
Fazit: Social Media Marketing mit KI ist eine Zeitersparnis im Praxisalltag
KI ist kein Trend, sondern ein Werkzeug. Richtig eingesetzt hilft sie Ihnen dabei, Social Media planbar, effizient und alltagstauglich umzusetzen. Damit ist Social-Media-Marketing in Ihrer Zahnarztpraxis kein Zeitfresser mehr.